HERZLICH WILLKOMMEN

Selbsthilfe­gruppe für Prothesen­träger Hamburg

PEERS IM KRANKENHAUS

für akut amputierte Patienten

UNSERE REISE BEGINNT IM JANUAR 2000

Der Anfang

Am Anfang stand ein Unfall und alles war plötzlich ganz anders. Im Januar 2000 gab es noch keine SHG in Hamburg, keine Anlaufstelle für Ratsuchende in Sachen Amputation. Selbst ist die Frau, dachte Catrin und gründete selbst eine SHG mit dem Namen Bein Ade.

Mit den Jahren wuchs die SHG. Heute sind wir eine gemischte lebensfrohe Gruppe von 8 Personen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren und zum großen Teil noch berufstätig. Inzwischen haben wir auch einen Armamputierten in unserem Kreis.

FREUNDSCHAFTEN ENTSTEHEN

Gemeinschaft entsteht durch gemeinsame Zeit

Aus einer Zweckgemeinschaft sind Freundschaften entstanden. Wir unterstützen uns gegenseitig, freuen uns über neue Mitglieder, Angehörige sind ebenfalls willkommen. Nach der Amputation fühlen sich viele Betroffene allein gelassen und sind überfordert. Die prothetische Versorgung, die Empfehlung des Sanitätshauses oder der Reha-Klinik – Was ist richtig für mich?

Keiner weiß alles, alles weiß keiner – deshalb ist bei uns der Informationsaustausch hinsichtlich Bewältigung des Alltags und seiner Fallstricke, Schwerbehinderung, Hilfsmittel, Netzwerkbildung usw. wichtig. Darüber hinaus vereint uns die Amputation, Schwierigkeiten, die nur Betroffene kennen und nachvollziehen können.

Wat mutt, dat mutt. Wir sind ein offener Kreis, ganz easy, ganz locker, ohne Zwang. Gleichzeitig ist uns bewußt, dass Gemeinschaft nur durch Zeit entsteht, die miteinander verbracht wird. Es gibt keine Hierarchie, abwechselnd gestalten die Mitglieder die einzelnen Gruppentreffen.

Selbsthilfegruppe für Prothesenträger Hamburg